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  05.03.2008. Schulleiterin strebt nach neuem Profil.

"Der Rückgang des Zuzugs von Aussiedlern macht es für die Malchower Berufsschule notwendig, nach neuen Wegen zu suchen."
von Jens-Uwe Berndt

Bildung. Malchow.
Die Malchower Berufsschule steht vor maßgeblichen Veränderungen. Bisher hatte man in der „Beruflichen Schule zur Integration schulpflichtiger Jugendlicher“ den Schwerpunkt auf die Ausbildung von Aussiedler-Kindern gelegt. „Durch den Rückgang des Zuzugs von Aussiedler ergibt sich für uns die Notwendigkeit, etwas zusätzliches anzubieten“, sagt Schulleiterin Almuth Köhler. In einem Konzept für das Kultusministerium habe man dargelegt, wie man sich künftig um „erziehungsschwierige Kinder und Jugendliche kümmern“ wolle. „Wir würden mit einer 5. und 6. Klasse anfangen, die dann jahrgangsübergreifend unterrichtet werden sollen. Ingesamt wären das 20 Schüler.“ Darauf aufbauend könnten von Jahr zu Jahr mehr Klassen dieser Art in die Malchower Berufsschule integriert werden. „Wir haben für dieses Konzept durchaus einige Vorteile“, sagt Köhler. „Da wäre zum einen die abgeschiedene Lage, zum anderen das Internat.“ Das Lehrerkollektiv sei hochmotiviert und würde sich durch spezielle Weiterbildungen dieser Thematik stellen.
     Almuth Köhler ist neu auf den Leiterstuhl. Sie übernahm den Posten im August vergangenen Jahres, als der einstige Chef der Bildungseinrichtung, Uwe Gutzat, in Rente ging. Gleichzeitig gab es einen Wechsel beim Stellvertreter. Laut Köhler verließ die bisherige Vize-Leiterin, Kirsten Stendel, die Schule im August auf eigenen Wunsch. Sie wurde ersetzt durch Waldemar Horn, er ist ein Spätaussiedler. Derzeit lernen an der Malchower Berufsschule vier Klassen, die ausschlie0lichmit Aussiedler-Kindern besetzt sind. Eine befindet sich im berufsvorbereitenden Jahr, zwei absolvieren eine Tischler-Lehre und eine Klasse besteht aus Verkäufer-Azubis. Darüber hinaus gibt es noch fünf Kinderpflegerklassen, zwei im ersten, zwei im zweiten und eine im dritten Lehrjahr. Die Berufsschule, die sich in Trägerschaft der Deutschen Privaten Akademie für Sozialarbeit GmbH befindet, kann laut Almuth Köhler mit einigen für sie wichtigen Details aufwarten. Dazu gehört nicht vornehmlich die Verbindung von Schule und Internatsunterbringung, sondern zum Beispiel die Betreuung der Jugendlichen nach dem Unterricht durch Sozialpädagogen. Für das Internat, das derzeit von 34 Jungen und Mädchen genutzt wird, existiert speziell ein so genannter Nachtpädagoge.
      Almuth Köhler ist seit einigen Jahren an der Schule als Lehrerin für Sport und Bewegungslehre tätig. Seit 1994 ist die 37-Jährige Bürgermeisterin der Gemeinde Silz. Von 2000 bis 2004 war sie Mitglied der CDU, für die sie auch als Kreisvorsitzende agierte. In den 90-ern führte Köhler auch einige Zeit die Geschäfte des Kreisjugendrings.


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© 2004 - 2014. Berufliche Schule zur Integration schulpflichtiger Jugendlicher Malchow.

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