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  14.11.2000. Schüler absolvieren Berufs-Praktikum

Gute Zusammenarbeit zwischen Malchower Unternehmen und Integrationsschule

Malchow (EB/H. Becker). Alexander, Alexej, Sergej und Elena sind fünf von etwa 200 Schülerinnen und Schülern der Schule zur Integration Jugendlicher, die in Malchow neben der deutschen Sprache einen Beruf erlernen. Seit etwa einem Jahr sind sie in Deutschland. Gegenwärtig absolvieren sie das Berufsvorbereitungsjahr an der Schule zur Integration Jugendlicher.
„In der Regel ist es so, dass die Schülerinnen und Schüler zunächst einen Sprachkurs belegen. Anschließend erhalten sie die Möglichkeit, an unserer Schule das Vorbereitungsjahr zu absolvieren und anschließend einen Beruf zu erlernen“, erläutert Kerstin Trampler, Klassenlehrerin der Berufsvorbereitungsklasse. Im Rahmen der Ausbildung sind die Schüler zurzeit im Praktikum. „Unsere Schule unterhält schon seit einigen Jahren gute Verbindungen zu den hiesigen Unternehmen.“ bestätigt Kerstin Trampler.

Seit vielen Jahren

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Alexander ist 24 Jahre alt, hat in Sibirien die Schule beendet und im Bergbau gearbeitet. Er arbeitet gern beim Schrotthandel von Horst Ziems. Allerdings würde er lieber Autos ausschlachten, als ständig mit dem Besen zu Arbeiten. Karl Jenß betreut die Jugendlichen während ihres Praktikums bei der Firma Ziems. „Ich glaube den jungen Leuten, dass es keinen Spaß macht, den ganzen Tag den Besen zu schwingen. Aber unsere Anlage ist groß, und da muss Ordnung und Sauberkeit herrschen.“ erklärt Jenß. „Anfang der Woche haben wir ein paar Autos zum ausschlachten gehabt, das hat den Jungs natürlich mehr Spaß gemacht.“ Auch sonst sei er sehr zufrieden mit den Schülern. Schon seit einigen Jahren kommen Praktikanten der Integrationsschule in die Firma, und man habe bisher immer gute Erfahrungen gemacht. Der 17 Jahre alte Sergej aus Saratow ist bei einem Baumarkt zum Praktikum. Frank Dangschat weiter. Sergej will nach der Ausbildung eine Lehre als Tischler beginnen.

Fleißige Helfer

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Die 16-jährige Elena ist bei Henriette Goldstein im Praktikum. „Das ist unser Engelchen“, verkündet die Frisörmeisterin und nimmt das blondgelockte Mädchen in die Arme. Elena fühlt sich im Salon von Henriette Goldstein richtig wohl. „Wir sind schon von Anfang an mit dabei. Es macht richtig Spaß zuzusehen, was aus den Mädchen wird. Es ist ja manchmal richtig furchtbar, was sie so erzählen. Das können wir uns gar nicht vorstellen“, erzählt die Frisörmeisterin. Die Mädchen werden voll in den Arbeitsprozess integriert. Zwar können sie keine Haare schneiden, aber es gibt immer viel zu tun. Die meisten der Praktikanten sind sehr umgänglich und fleißig. Einige der Praktikanten besuchen die Frisörmeisterin noch heute, berichtet Henriette Goldstein.


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