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  25.09.2001. Auftakt für interkulturelle Woche der Region in Malchower Schule

Kreisjugendring organisiert Veranstaltung mit 250 Teilnehmern

von unserem Redaktionsmitglied Heike Becker

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Malchow. Zwei Tage lang hat die kurdische Familie Aktasch aus Malchow gekocht und gebacken, um die rund 250 Gäste des nunmehr schon zweiten Interkulturellen Tages an der Beruflichen Schule zur Integration satt zu bekommen. Insgesamt 25 Kilogramm Mehl seien dabei zu Pasteten und Pizza verarbeitet worden, berichtete Schulleiter Dirk Evers. Spätaussiedler, Kosovo-Albaner, Türken und Malchower trafen wieder einmal zusammen, um einander besser kennenzulernen. Hauptanliegen dieses Tages sei, so der stellvertretende Schulleiter Carsten Diez, angesichts der zunehmenden Gewaltbereitschaft Ausländern gegenüber ein Zeichen zu setzen.

Viele Vereine dabei

Hatte diesen Tag im vergangenen Jahr noch die Schule selbst initiiert, haben diesmal der Kreisjugendring und der Landkreis Müritz die Federführung übernommen, informierte er. „Der Kreisjugendring hat ganz andere Möglichkeiten. Sämtliche Vereine und Verbände sind dort Mitglied, die sich bei Aktionen regelmäßig einbringen!, erklärte Evers. Bereits am Vormittag ging es mit sportlichen Wettkämpfen auf dem großen Areal der Schule los. Mit dabei Malchower Schützenvereine, Sportvereine aus Waren und Malchow, dem Christlichen Jugenddorfwerk und zahlreichen anderen Vereinen der Region. „Unser Fest fand auch diesmal wieder in einer sehr fröhlichen Atmosphäre statt“, bilanzierte der Schulleiter. Gegenwärtig werden an der Malchower Bildungseinrichtung 180 Jungen und Mädchen ausgebildet. 140 davon sind Spätaussiedler, die zum einen die deutsche Sprache oder einen Beruf erlernen, informierte er weiter.

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